Kulturentwicklungskonzeption für die Modellregion Landkreis Hildburghausen und Landkreis Sonneberg

Wappen Landkreis Hildburghausen Wappen Landkreis Ssonneberg

Externe Agentur

Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

Die Erstellung der Kulturentwicklungskonzeption in der Modellregion wird federführend vom Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (IfK) durchgeführt. Das IfK ist eine interdisziplinär arbeitende Einrichtung an der Schnittstelle von kulturpolitischer Praxis und kulturtheoretischer Forschung. Es soll das Spannungsverhältnis zwischen praktischem Alltagshandeln und oft praxisferner Wissenschaft überbrücken helfen und dazu beitragen, Kulturpolitik theoretisch zu fundieren und die Akteure in diesem Feld zu qualifizieren. Es arbeitet im engen inhaltlichen, organisatorischen und personellen Zusammenhang mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Zu den Leistungen des Instituts gehören unter anderem die Bearbeitung von Forschungsprojekten und Beratungsaufträgen zu kulturpolitischen Fragestellungen, wissenschaftliche Untersuchungen zu zentralen Problemen der Kulturpolitik sowie die Beratung bei Planung, Durchführung und Evaluation kulturpolitischer Entscheidungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. (Weitere Informationen unter www.kupoge.de/institut.html)

Das IfK trägt die Gesamtverantwortung und ist für die Durchführung sowie wissenschaftliche Auswertung aller Verfahrensschritte sowie schließlich für die Perspektivenentwicklung und die Erarbeitung eines Ziel- und Maßnahmenkataloges verantwortlich. Unterstützt wird das IfK durch die regionalen Koordinatoren sowie die Beiräte.

Das Projektteam des IfK

Das Projekt wird von Dr. Patrick S. Föhl (freier Mitarbeiter des IfK) und Dr. Norbert Sievers (Leiter IfK und Hauptgeschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft) geleitet. Gemeinsam vereinen sie ein breites Spektrum an kulturpolitisch-konzeptionellen und methodisch-planerischen Expertisen. Für einzelne Arbeitsschritte werden zudem weitere Mitarbeiter des IfK und externe ExpertInnen in das Projekt einbezogen. Diese werden jeweils kontextbezogen vorgestellt.

Die Projektleiter im Profil

Dr. phil. Patrick S. Föhl

Dr. phil. Patrick S. Föhl (*1978) ist seit 2004 Leiter des »Netzwerk für Kulturberatung« (www.netzwerk-kulturberatung.de) und seit 2006 (externer) Leiter der Forschungsgruppe »Regional Governance im Kulturbereich« am Studiengang Kulturarbeit der FH Potsdam (www.regional-governance-kultur.de). In diesen Funktionen hat er u. a. rund fünfzehn Kulturentwicklungsplanungen in Kommunen und Regionen als Projektleiter durchgeführt (z.B. LH Potsdam, KulturRegion Stuttgart, Stadt Plovdiv, Kreis Euskirchen, Stadt Brandenburg an der Havel, Regionaler Wachstumskern Wittenberge-Perleberg-Karstädt, Landkreis Ostprignitz-Ruppin). Im Rahmen der Kulturentwicklungskonzeption für die Modellregion fungiert er als externer Projektleiter.

Seit 1996 hat er zudem in verschiedenen Kultureinrichtungen gearbeitet oder beraten (Auswahl: Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, Klassik Stiftung Weimar und Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin). Er ist Referent und Dozent an Hochschulen und Einrichtungen in Ägypten, China, Deutschland, Österreich, Pakistan, Polen, Schweiz, USA und Vietnam. Seit 2013 ist er im Vorstand des Fachverband Kulturmanagement e.V. Zudem ist er Autor und Mitherausgeber von über 60 Publikationen und Standardwerken zum Kulturmanagement und zur Kulturpolitik in Theorie und Praxis.

Dr. phil. Norbert Sievers

Dr. phil. Norbert Sievers, Jg. 1954, Dipl. Soziologe, von 1979 bis 1981 Kulturentwicklungsplaner in der Stadt Bergkamen, seit 1982 erst Sekretär, dann Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft; ab Juli 2013 Hauptgeschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft und Leiter des Instituts für Kulturpolitik. Seit 1979 zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Thema Kulturpolitik und Kulturentwicklungsplanung. Mitarbeit an diversen Beratungs- und Forschungsprojekten. Mitarbeit in der Leitungsgruppe des Kulturdialogs »Kulturperspektiven Schleswig-Holstein« auf Einladung der Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein (seit Juni 2013).